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Wie eigentlich jedes Jahr wurde auch in diesem Jahr zur Sommerurlaubszeit zweimal das schöne Schloss Ludwigslust angefahren. Eingekehrt wird eigentlich immer im Cafe Alte Wache und es ist schon bezeichnend, das es eine Internetadresse gibt, diese (und ein GästeWLAN) jedoch nicht funktioniert. Nachfragen nach Musikern oder Komponisten sind dort zwecklos. Kennt man nicht. Das ist auch mein Gesamteindruck von der Stadt, viel Potential, es funktioniert aber nicht.

Zur Hofmusik, welche im Schloss Ludwigslust spielte habe ich eine besonders intensive Beziehung. 59 Werke meines Musikverlages sind von Komponisten der Hofkapelle bzw. haben eindeutigen Bezug. Darunter über 30 Werke von Johann Matthias Sperger (1750 – 1812) und 21 von Antonio Rosetti (1750 – 1792). Beide starben in Ludwigslust.

Unschöner Abschnitt

Aber beginnen wir mit dem wirklich unangenehmen. Es gibt einen Förderverein Schloss Ludwigslust e.V. , die selber keinen eigenen Internetauftritt oder Kontakt hinbekommen. Aber ich habe einen Flyer über die Ludwigsluster Schlosskonzerte 2015. Schön altmodisch nur als Druck. Der Impressario der Schlosskonzerte, welche vom Schlossverein getragen werden, ist Dr. Matthias Irrgang. Der Name ist Programm. Er ist ein Tausendsasa, ein Filou. Er studierte Musikwissenschaft, Geschichte, Germanistik und im Fernstudium kath. Theologie. In Schweriner Konservatorium unterrichtet er damit im Lehrauftrag Cello und Musiktheorie. Und er ist wohl auch für das Programm der Schlosskonzerte verantwortlich. Im Flyer unerwähnt, finde ich dann doch etwas im Internet. Toll! Nur das eigentliche Programm nicht. Die Stadt vermarkte ja das Schloss als Barockschloss. Anscheinend ist alt = Barock. Man stelle sich vor, man bezeichnet Sanssouci als Barockschloss! Schloss Ludwigslust wurde von 1772 – 76 gebaut, die Stadtkirche von 1765 – 1770. Viele Wohngebäude noch später. Doch nun wieder zum Programm. Dieses bietet Barockmusik aus Europa und Südamerika (^^), romantische Gitarrenmusik aus Europa und Südamerika (^^^) Klezmer-Musik, Blechbläserquintett und das Visions String Quartett, ein armenisches Klaviertrio, das Ensemble „Capella Piccola“ aus Hamburg, welches „…Werke der in Weimer <sic> wirkenden Komponisten“ spielt. Am Jahresende gibt es noch Weihnachtsmusik mit dem Vokalensemble Lux AEterna.

Und in diesem Programm nicht ein Werk, welche Bezug, Quelle zur Ludwigsluster Hofmusik hat oder von einem Komponisten von dieser ist! Nicht eines. Das ist gegenüber den vielen tausenden Werken der Ludwigsluster Hofmusik, welche ungespielt in der Musikabteilung der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin lagern, so undankbar. Und natürlich sind die Schlosskonzerte damit auch absolut austauschbar.

 Hoffnungsvoller Abschnitt

Am Bassin 7

Rosetti-Haus „Am Bassin 7“ im Jahr 2013

Einige Jahre bin ich nun schon um das Wohn- und Sterbehaus von Antonio Rosetti „Am Bassin 7“ herumgeschlichen. Immer war es zu. Die Stadt kaufte 2003 das Gebäude und begann 2006 mit der Sanierung. Im September 2007 wurde eingeweiht. Und aussagekräftig als „Rosettistube – Europäische Barockmusik am Ludwigsluster Hof“ (grusel) vermarktet. Oder auch nicht. Man konnte es nur auf Anfrage bei der Stadtverwaltung ansehen. Und weil da wohl keiner kam, hat man es als Wohnung vermietet. Alles? Nicht alles! Ein kleiner Raum blieb übrig.In diesem gibt es eine Vitrine, zwei Wandkarten. Und eine kostenlose Broschüre über die Sanierung des Rosetti-Hauses (für Mecklenburger „Rosetti-Stube“).

Wo ist nun das Grün der Hoffnung?

In diesem Raum ist seit einigen Wochen Die „Kleine Galerie am Schloss“ eingezogen. Freitag bis Sonntag kann nun jeder hier schauen. Die Grafikerin  Bianca Burow bietet ihre Kunst an. Und anscheinend über dem provinziellen Horizont. Dann merkt du gleich, die Frau ist aus Berlin! Ich fand es sehr spaßig, mich mit ihr zu unterhalten. Obwohl ich wohl etwas zu viel über Sperger und Rosetti monologisierte. Davon hatte sie weniger Ahnung, war aber sehr interessiert. Frau Burow ist nicht nur in ihrer Herkunft und Ausbildung spannend, sie und ihr Mann begehen den Wahnsinn, ein abrissreifes Herrenhaus in Goldenbow noch retten zu wollen. Und auch hier hat Frau Burow eine Internetseite. Nebenbei ist sie nicht nur Gattin, sonden auch Mutter und besitzt zwei Möpse (ihre Mopskennnis & Zitatesicherheit Loriot`scher Werke war erfrischend). In der Galerie können durch diesen letzteren schönen Umstand Kunstwerke mit Mopsbezug erworben werden. Für das Mopsrennen Ende August in Berlin wird sie die Pokale gestalten.

Mein Wunsch

Hoffentlich bleibt Frau Burow noch einige Zeit Ludwigslust erhalten. An Streitigkeiten wird es nicht mangeln. Provinz bedeutet häufig, das man ganz groß im Verhindern von etwas ist.

Besuchen Sie also Ihre Galerie. Schauen sie sich das Rosetti-Haus (für Mecklenburger „Rosetti-Stube“) an. Und fragen Sie überall nach der Hofmusik, nach Rosetti, Sperger und, und, und.  Auch wenn sie kein Ludwigsluster damit verstehen wird. „Steter Tropfen….“

Nachtrag

In meinem Verlag hab ich drei Werke von Peter Joachim Fick (? – 1745). Unter anderem ein sehr hübsches Hornkonzert. Dieser barocke (wirklich!!) Komponist wirkte in der Zeit, wo der Hof und die Hofmusik (noch) in Schwerin war, fragen sie besser nicht in Ludwigslust nach ihm. Es gibt nur Probleme.

Wernigerode muss sparen. Und um richtig zu sparen fällt nun der Rotstift auf den Klavierwettbewerb „Neue Sterne“. Der Stadtrat Andre Weber  ( https://www.facebook.com/andre.weber.102 ) setzt sich dafür massiv ein, in der Diskussion schreibt ein Christian Linde dazu

“ Ich empfinde es als Richtig, (Kultur-) Veranstaltungen auch nach der Anzahl der Besucher zu hinterfragen. Der Klavierwettbewerb „Neue Sterne“ hat sich nicht in breiten Bevölkerungsschichten etabliert. Damit ist ihm die Förderung zu versagen. “ 

Tja, das ist schade, ein Klavierwettbewerb muss sich also in breiten Bevölkerungsschichten durchsetzen! Aha. Ich denke Herr Weber und Herr Linde haben kein Musikinstrument gelernt.  Kultur ist anscheinend mit dem Begriff „Stadtfeste“ bei ihnen definiert. Das macht eben auch Provinz aus! Ach so, eingespart werden: 15000 €! Und bitte – ähnliche Projekte, welche nicht die breiten Bevölkerungsschichten treffen, sollte dies eine Warnung sein. Nur munter weiter. Kunstverein, Orchester etc. – breite Bevölkerungsschichten sind das Maß!

Link:

ein Beitrag dazu in der Ortszeitung Volksstimme:  http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1498110_Neue-Sterne-Wettbewerb-vor-dem-Aus.html

Nachruf:

Fairerweise muss noch gesagt werden, das Herrn Weber und CDU-Stadtrat Michael Wiecker (eine Art Pate des Wernigeröder Gastronomiegewerbes) auch bei anderen Projekten Zweifel kamen. Ein Finanzierungsvorbehalt bekam zum Beispiel das Sportlerheim in Silstedt. Da geht es um 800000€! Also 53 Jahre Klavierwettbewerb. Ja! Ohne Teuerung gerechnet. Achwassolls!

Noch als Nachtrag zur „Musik“-Scheune des Klosters Michaelstein

Man verbaut 5 Millionen und muss nun betteln gehen – und zwar für Stühle.

Der Freundeskreis veranschlagt 300 € pro Sitzgelegenheit.

http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1490152_Stuhlspender-gesucht.html

Für Musik wird wohl noch weniger da sein. Ehrliche Antworten wird man aus diesem Hause nicht bekommen. Leider.

Für 5 Millionen € hat man sich eine Musikscheune im Kloster Michaelstein gegönnt. Ein Grund, warum ich aus dem Freundeskreis des Klosters und seinem Vorstand ausgetreten bin. Mir wurde damals bescheinigt, wenig Ahnung von den akustischen Verhältnissen des Refektoriums zu haben. Man bräuchte die neue Scheune um (leider) das herrliche Refektorium als Konzertort zu ersetzen. Wegen der akustischen Mängel.  Ich weiss ja nicht, warum mir jegliche Urteilsfähigkeit abgesprochen wird, welche Berufe und welches Studium man abgeschlossen haben muss. Ein musikalisches Studium kann es nicht sein.

Nun ist sie fast fertig. Die Scheune. Und….  es wird eine Beschallungsanlage eingebaut! Man beachte nun den Wechsel in der Vermarktung .. man hätte in der Scheune eine bessere Sicht und bessere klimatische Verhältnisse. Es sollten sich Musiker finde, die zu solcher Akustikmauschelei klare Worte finden. Mir tut es bitter, sehr bitter weh. Und ich habe kein Verständnis für solche Entscheidungen.

Der Direktor, Herr Peter Grundwald, wird es jedoch bei den Trommelkursen für die Allgemeinheit nicht sehr vermissen. Mit dem Konzertort Refektorium verschwindet jedoch ein überregionales Kleinod. Das Gesamterlebnis Kloster Michaelstein als Konzertort wird eindeutig austauschbarer. Wie gut hätten 5.000.000 € + 700.000 € für den ins Naturschutzgebiet gestampften Asphaltparkplatz für Projekte, Konzerte, Tagungen, Kurse getan. Ich weiss, der Widersinn heisst „verschiedene Töpfe“. Trotzdem.

Ich denke, die Provinz ist dort noch tiefer geworden, wer wird jetzt schon in die Akustikscheune neben dem Kloster Michaelstein kommen? Geld ist ja sowieso nicht da. Richtig … die Trommelfreunde.

Beitrag in der Regionalzeitung Volksstimme

Heute wurde, mehr durch Zufall, in Rübeland im Harz die Baumannshöhle besucht. Eintrittspreis 8€ pro Nase /Kinder 5€.   Ich war schon einige Male in dieser Höhle und auch in der benachbarten Herrmannshöhle. Allerdings das heutige Niveau war sehr einprägsam.

Die Baumannshöhle ist die älteste Schauhöhle der Welt, seit 1649 werden dort Führungen angeboten. Und das sieht man dieser Höhle auch an.  Der Fussweg und Eingang der Höhle ist bestens gestaltet. Was dann aber folgte, war eine unsägliche Führung. Es glich einer erweiterten Arbeitsschutzbelehrung. Generell werden keinerlei Fotos oder Videoaufnahmen gestattet. Am Beginn und Ende wird „Glück auf“  gebrüllt. Und dann folgt eine endlose Belehrung, ja keinerlei Tropfsteine oder Sonstiges anzufassen. Es wird wild und ständig vom Naturschutz gefaselt, Fledermäuse müssten geschützt werden. Besucher würden von Treppenstufen abstürzen! Ich würde ein Blitzverbot intellektuell verstehen, aber nein.

Unsere Vorfahren haben wohl wesentlich mehr Schaden gemacht, Tropfsteine abgebrochen, als das heute Besucher jemals könnten. Sie benutzen Russfackeln und Tropfsteine wurden als Souvenir verkauft. Ja selbst bengalisches Feuer wurde abgebrannt. Als am 1. Mai 1890 der reguläre Führungsbetrieb in der benachbarten Hermannshöhle aufgenommen wurde, die zudem damals schon mit elektrischem Licht ausgestattet war, gingen die Besucherzahlen der Baumannshöhle zurück. Dazu trug sicher auch ihr schlechter Zustand bei; verrußte Höhlenwände und glanzlose Tropfsteine.

Die elektrische Beleuchtung schadet übrigens so stark, das im Winter die Höhle gereinigt werden muss. In die Höhle wurden Treppen, Gänge usw. gehauen, ein Höhlensee angelegt. Es werden Konzerte und Theatervorstellungen gehalten, man kann dort Heiraten und wenn es in den Kram passt, wird auch ein Film dort aufgenommen oder gezeigt. Und dann muss der Besucher 50min Belehrung über sich ergehen lassen und wird als potentieller Höhlenschänder verdächtigt? Anfassen ist also out, fotografieren auch. Aber dabei blieb es nicht, es wurde wenig fachlich fundiert informiert, die Entdeckungssage des Friedrich Baumann wurde als Fakt präsentiert.

Und wehe es zückte jemand sein Mobiltelefon! Allerdings gab es eine Ausnahme des Fotografierverbotes, das Gruppenfoto! Dabei werden keine Fledermäuse gestört (gut, bei Heirat, Theater, Film, Konzert auch nicht). Am Ausgang für 6€ pro Bild käuflich zu erwerben.  Abgerundet wurde die Führung durch unwitzige Witze mit Bart und mannigfalltigen Erklärung von Tropfsteinen, welche wie eine Palme, Schildkröte, Mönch, Heizung oder Hamburger Wappen auszusehen hätten. Natürlich nur für Leute mit Phantasie. Ich fürchte, die Höhlenleitung unterschätzt die Besucher.

Hier noch ein Bild des Höhlenbären, es wurde unbemerkt aufgenommen, ich bin nicht verunglückt und weder Fledermaus noch die Führerin haben es bemerkt. Ich denke, nicht einmal ein Tropfstein wurde beschädigt. Wie man mir nur so etwas vorschwindeln wollte…. Tztztz.

hoehlenbaer

 

Der Humorist Otto Reutter wurde am 24. April 1870 in Gardelegen geboren. Heute wird der runde 145. gefeiert. Vor einem Monat besuchte mich dazu Daniela Wakonigg. Nun ist die harte, fast zweistündige Befragung in einem 5min Ergebnis fest gemeiselt. Und wurde heute morgen um 9:40 Uhr in WDR2 in der Reihe „Stichtag“ gesendet.

Nachhören oder als Podcast laden kann man es hier.

Reutter war übrigens ein Geburtstagsmuffel – ausser seinen 60. – da soll er sogar die Kränze selber bestellt haben.

Wenn die Leut‘ Geburtstag haben,
freu’n Sie sich gewöhnlich sehr.
Mir hingegen, mir missfall’n die
Wiegenfeste immer mehr.
Wenn ich ein Jahr jünger würde,
allerdings – dann freut‘ ich mich –
übers Alter sich zu freuen,
Ist ja einfach lächerlich!

Und wer immer noch mehr lesen und hören will besucht bitte meine Seite www.otto-reutter.de

 

Peter Gaffert, neuer und alter OBM von Wernigerode feiert. Er feiert ein klares Ergebnis. Denn er wurde mit 67% der Wählerstimmen im Amt bestätigt. Man möchte in Loriot Manier ausrufen „Ach was !“ Leider finde ich seine Worte sehr unehrlich. Kein Wort zu den fehlenden Kandidaten der CDU und Linke. Sie ermöglichten diese Wahlsieg. Kein Wort zur Wahlbeteiligung mit 38,5 % – so wenig, wie noch nie. In den Wahlbezirken Stadtfeld und Harzblick waren es sogar nur etwas über 23%. 3/4 der Wahlberechtigten scheinen dort diese Wahl als absolut sinnlos zu betrachten. Und in absoluten Stimmen hat Peter Gaffert sogar weniger Gesamtstimmen bekommen als 2008. Nur die geringe Wahlbeteiligung verhalf zu höheren Prozenten. Kein Grund zum Jubeln. Und auch ein Grund für Linke und CDU sich zu schämen. Solche Art von Wahlen verkommen zu einem Kasperletheater!

Wernigerode hat zur Wahl am 12.4.2015 aufgerufen. Gewählt wird der Oberbürgermeister, wie alle 6 Jahre.

Schaut man sich die bisherigen 3 Wahlen (1994, 2001, 2008) an, so sieht man, das immer weniger Kandidaten aufgestellt wurden. Die Wahlbeteiligung war bei den beiden letzten Wahlen um die 46% – nicht gerade ein Freudenfest.  Die jetzige Wahl 2015 könnte jedoch einen Tiefpunkt darstellen.  Es stellen sich zwar wieder 3 Kandidaten, jedoch der parteilose OBM Peter Gaffert hat realistisch keine Konkurrenz. Gaffert wird von der SPD getragen, welche im Stadtrat als zweitstärkste Partei mit 11 Stimmen (26,68%) sitzt. Zudem hat er den Amtsinhaberbonus. Skandalös für mich, das weder die stärkste Partei im Stadtrat (13 Sitze) CDU, noch die Linke (8 Sitze) einen eigenen Kandidaten aufstellt. Alle wollen anscheinend Peter Gaffert wieder. Alle? Nein, ein kleines Dorf  eine kleine Gruppe politisch aktiver Widerständler möchte wohl eher ein Zeichen setzen. Dies sind Sabine Wetzel für die Grünen und Michael Miede für die Piraten.

Ich bin vom Mut und demokratischen Grundverständnis dieser beiden Bewerber beeindruckt.

Heute habe ich den, leider kaum reflektierten, Wahlstand von Michael Miede

www.michael-miede.de

auf dem Wernigeröder Nicolaiplatz besucht. Im Stadtrat von Wernigerode sitzt Denis Mau für die Piraten. Auch dieser war anwesend. Wie sich herausstellte,  machen beide anscheinend einen 2-Mann-Wahlkampf. Mit hängen und abhängen der Wahlplakate inklusive. Er präsentierte sich als sympathischer Bewerber, sicher mit weniger Kompetenzen als der jetzige OBM, wie er kein gewachsener Ureinwohner! Ich denke, das Michael Miede der Bewerber ist, der am nächsten an den jüngeren Wählern ist. Kämpft er z.B. für ein Jugendparlament und will unbedingte Transparenz im Rathaus.

Mein Sohn kann jetzt erstmals wählen. Ich hoffe, das er es tut. Mit Überlegung wäre toll. Armdickes Internet kann Michael Miede nicht herzaubern. Er hat es aber nicht verpasst, wie Herr Gaffert. Schnelles Internet, das zentralste Thema meines Sohnes, Michael Miede will es auch.

Ich werde mir am Sonnabend alle drei Bewerber auf dem Markt noch einmal ansehen. Vielleicht mit Sohn (es ist schwierig). Und ihm klarmachen, das nicht ganz Gallien Wernigerode nur einen Kandidaten hat und seine Stimme zählt. Los Jugend, seit doch mal wild….