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Nach der Demontage des Römmler-Werkes im Rahmen von Reparationszahlungen an die Sowjetunion im Jahre 1945 überzeugten ehemalige Arbeiter die sowjetischen Offiziere, den Aufbau eines kleinen Preßstoffwerkes aus den verbleibenden technischen Restbeständen zu gestatten. Am 5. August 1946 verließ das erste Preßstück, eine Tabak- bzw. Seifendose das Preßwerk in der Grünstraße. Mit dem 1. Januar 1949 erfolgte die Übernahme der Römmler AG in Staatseigentum und damit begann die Ära des VEB Preßstoffwerk Spremberg. 1952/53 wurde der Betriebsstandort in die Gartenstraße verlegt, womit eine Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen verbunden war. 1955 begann der Betrieb mit der Sprelacart- und 1959 (bis 1972) mit der Meladur-Geschirr-Produktion. Auf Beschluß des Ministerrates der DDR erfolgte 1970 die Kombinatsbildung. Dabei hatte der als Stammbetrieb fungierende VEB Sprela-Werke Spremberg vor allem die Aufgabe, dekorative Schichtpreßstoffe für den Möbel-, Fahrzeug- und Wohnungsbau zu entwickeln. Neben der Sprelacart-Produktion spielte aber auch die Herstellung von technischen Formteilen und Hartgewebcerzeugnissen eine wichtige Rolle.
1990 erfolgte die Umwandlung in die Sprela Schichtstoff GmbH und 1998 die Neuorganisation unter dem Dach der Sprela AG.

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